Friedrich-Ebert-Schule / Bad Homburg

Richtfest 2012

Die neue FES feiert Richtfest (Bericht von Edwin und Ben, 4c)

Am 28.9.2012 feierte die FES Bad Homburg das Richtfest, der Landrat Ulrich Krebs und der Oberbürgermeister Michael Korwisi waren da. Das Fest fing mit dem Schulchor- Mini- Konzert an. Daraufhin begrüßte Frau Charlotte Göttler Fuld in der zukünftigen Mensa der Friedrich -Ebert Schule die eingeladenen Leute. Nach der Begrüßung hielten Ulrich Krebs und Frau Wieman vom Landrat eine Rede. Es folgte die Richtsegnung von Martin Ross und Anke Spory. Am Ende gab es für jeden einen Imbiss.

Die erste Etappe ist geschafft

Friedrich-Ebert-Schule feiert Richtfest - Einzug für kommenden Sommer geplant

Die 300 Mädchen und Jungen, die die Gonzenheimer Grundschule besuchen, können sich freuen: Das Ende des Container-Provisoriums ist abzusehen, bald lernen sie in einem modernen Schulgebäude, das gerade für etwa 16 Millionen Euro saniert beziehungsweise gebaut wird. Wobei gestern sogar noch eine viel höhere Zahl im Raum stand...

Gonzenheim.

Der Richtkranz hing gestern vor der zukünftigen Mensa, in der sich die Besucher des Richtfests versammelt hatten.

 

Der Richtkranz hing gestern vor der zukünftigen Mensa, in der sich die Besucher des Richtfests versammelt hatten.

 

 

Kinder im Bauarbeiter-Outfit, ein Maurerpolier in Zimmermannskluft und ein Landrat, der den entertainenden Lehrer gab - auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule war gestern Mittag einiges anders als sonst, und das hatte einen guten Grund: das Richtfest.

Bekanntlich hatten vor einem Jahr umfangreiche Bauarbeiten begonnen, denn der Altbau der Schule wird komplett saniert und um zwei Klassenräume ergänzt. Außerdem entsteht ein Erweiterungsbau.

Gestern wurde die "erste Etappe" gefeiert, wie es Charlotte Göttler-Fuld formulierte. "Das ist ein Meilenstein für uns", sagte die Schulleiterin, deren Zöglinge sich gut auf den gestrigen Tag vorbereitet hatten. Die Betreuungskinder tanzten als Bauarbeiter, der Chor der Klassen drei und vier unterhielt die Gäste mit fröhlichen Liedern, und die Klassensprecher erzählten, was sich die Mädchen und Jungen wünschen. Von tollen Spielgeräten bis zu sauberen Toiletten reichte die Aufzählung.

Als Landrat Ulrich Krebs (CDU) das Wort ergriff, waren die Kleinen ebenfalls gefordert. Denn der Kreischef hielt seine Ansprache bei der Feier in der zukünftigen Mensa nicht als Monolog von der Bühne herab, sondern mischte sich unter die Schulgemeinde. Seine Rede wurde sozusagen mit den Schülern erarbeitet.

Egal, welche Frage er stellte, stets gingen die kleinen Arme mit den ausgestreckten Zeigefingern nach oben. Was denn gefeiert würde? "Richtfest", kam es prompt aus Kindermund. Richtig. "Wer arbeitet hier?" "Bauarbeiter." Stimmt. So ging es weiter. Nur bei der Frage, wie viel der Bau denn wohl koste, lag das Kind, das die erste Schätzung abgab, leicht daneben: "eine Milliarde!" Das hätte dem für die Kreisfinanzen zuständigen Landrat dann wohl doch die ein oder andere schlaflose Nacht bereitet . . .

Geld von Kreis und Stadt

 

Der Chor der Klassen drei und vier unter der Leitung von Jutta Hikel unterhielt das Publikum mit seinem Gesang.	Fotos: PriedemuthDer Chor der Klassen drei und vier unter der Leitung von Jutta Hikel unterhielt das Publikum mit seinem Gesang. Fotos: PriedemuthTatsächlich investiert der Kreis laut Kostenplan 14 Millionen Euro, wovon die Stadt Bad Homburg 7 Millionen als zinsloses Darlehen gibt, das von 2013 an zurückgezahlt werden soll. Darüber hinaus zahlt die Stadt 2 Millionen für das integrierte Betreuungszentrum für 100 Kinder. Bad Homburgs Oberbürgermeister Michael Korwisi (Grüne) sprach von einem Gemeinschaftsprojekt und dem Beweis dafür, dass der Kreis und Bad Homburg "entgegen in der Öffentlichkeit gepflegten Vorurteilen" gut miteinander könnten.

Die Fertigstellung der Gonzenheimer Grundschule ist für Frühjahr 2013 geplant, der Einzug dann fürs kommende Schuljahr. Dann können die derzeit 300 Schüler die Container am Sportplatz Lange Meile verlassen, in denen sie derzeit lernen.

Schief gehen sollte nichts mehr - schließlich hat der Bau seit gestern auch den Segen von Pfarrerin Anke Spory und Pastoralreferent Martin Ross. Und was fehlte noch? Klar - der Richtspruch. Den sprach Maurerpolier Paul Mützel, der quasi immer auf der Baustelle anzutreffen ist. Und weil für den Richtspruch eigentlich der Zimmermann zuständig ist, war Mützel in dessen Kluft geschlüpft.she